Porträt der Stadt Walsrode
Ausstellung ab 8. August in der Galerie Hohmann, Walsrode
Gegenwart und Vergangenheit, historische Momente, Menschen der Stadt, Architektur:
Das alles bietet eine interessante Herausforderung. Dieser Herausforderung stellt sich der Hodenhagener Maler Peter Pöllmann. Er arbeitet an einem Stadtporträt für die Stadt Walsrode.
Frau Silke Lorenz, Bürgermeisterin der Stadt Walsrode ist Schirmherrin dieses Projekts .
Die Ausstellung wird am Sonntag, 8. August um 11.30h eröffnet.
Es spricht Dr. Gunther Gerhardt (Stadtarchivar von Walsrode)
Der Bilderzyklus wird vom 8. August bis 5. September in der Galerie Hohmann zu sehen sein.
Am Sonntag, 22.8.2010 ab 11.30 bis 18.00 h, wird Bernd Lehmann seine Druckerpresse mitbringen und demonstrieren, wie eine Radierung entsteht.
Galerie Hohmann
Hannoversche Straße 2
Eingang Saarstraße
29664 Walsrode
05161 5517
Dienstag bis Samstag 9h bis 18 h
Sonntag 14h bis 17h
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Faszination Eis oder "Duett - Bilder hoher Breitengrade"
Ausstellung in der Galerie Hohmann startet am 28. Februar mit Multimediashow
Der Benefelder Maler Wolfgang Schroeder, regional wie überregional bekannt und geschätzt und mit einer Vielzahl von Ausstellungen nicht nur in Norddeutschland vertreten sowie der Fernsehjournalist des NDR, Peter von Sassen, sorgen mit einem echten Highlight für den diesjährigen Veranstaltungsstart in der Walsroder Galerie Hohmann.
Wenn der Fernsehjournalist und NDR-Moderator Peter von Sassen sein Publikum mit auf Reisen durch seine Multimediashow nimmt, kann man Eisschollen, die von der Kraft zehntausend PS-starker Eisbrecher bezwungen werden, förmlich bersten hören, spürt man als Zuschauer die frostklare Luft an den nördlichsten und kältesten "Zipfeln" dieser Welt - so authentisch gestaltet er die virtuellen Expeditionen durch Franz-Joseph-Land, Island, Grönland oder Spitzbergen.
Eindrucksvolle Fotos, Originaltonmaterial, Musik und seine eigenen Schilderungen, niedergeschrieben in einer Reihe von Büchern, machen den faszinierenden Mix aus, mit dem von Sassen den Zuschauer und -hörer in seinen Bann zieht.
Die Walsroder Galeristen Ursula und Werner Hohmann konnten den Journalisten in 2010 für diese ungewöhnliche Veranstaltungsform gewinnen. Gemeinsam mit dem Benefelder Maler, Wolfgang Schroeder, wird es ein "Duett - Bilder hoher Breitengrade" geben. Denn Schroeder brachte von seiner Island-Reise Impressionen einer atemberaubend schönen Natur mit, aus denen eindrucksvolle Ölbilder entstanden. Seine stets aufs Neue bestechenden Landschaftsbilder sind dem Walsroder Publikum seit Jahren durch eine Vielzahl von Ausstellungen bekannt.
Die Präsentation der Island-Bilder von Wolfgang Schroeder in der Gegenüberstellung zu den Fotografien des Peter von Sassen bilden nun den Auftakt zu einer neuen Ausstellung in der Galerie Hohmann, die am Sonntag, dem 28. Februar 2010, eröffnet wird. Um die Betrachter so richtig auf die Bilder einzustimmen, wird Peter von Sassen die Gäste einmal mehr mit auf eine multimediale Reise in die Arktis nehmen und auf vielfältige Weise die Eindrücke widerspiegeln, die sich ihm dort geboten haben.
Ab 17 Uhr beginnt die Vernissage, deren Höhepunkt um 18 Uhr die Multimediashow sein wird.
Kulinarisch wird das Ganze mit einem "Maritimen Buffet" des Inner Wheel Clubs Walsrode abgerundet. Karten zum Preis von 30 € (Getränke exklusive) gibt es ab sofort in der Walsroder Galerie Hohmann.
Der Erlös dieser Veranstaltung geht an die Shelter-Box - die "Überlebenskiste". Dies ist ein Projekt von Rotariern, das den Transport lebensnotwendigster Mittel und Hilfsgüter in Krisen- und Katastrophengebiete dieser Welt unterstützt.
Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird es bei entsprechendem Zuspruch für diese Veranstaltung einen weiteren Termin am 7. März 2010, ebenfalls ab 17 Uhr, geben.
Die Ausstellung mit den Bildern von Wolfgang Schroeder und den Fotografien von Peter von Sassen wird bis 21. März in der Galerie Hohmann zu sehen sein.
Galerie Hohmann
Hannoversche Str. 2 / Eingang Saarstraße
29664 Walsrode
05161 5517
galerie.hohmann@t-online.de
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Wiebke Kramer
Es war einmal Krieg....
Ausstellung im Panzermuseum Munster
Eröffnung Dienstag, 16. März 2010 um 18 Uhr.
Die Künstlerin wird anwesend sein.
Dauer der Ausstellung bis 30.Juni 2010
"Es war einmal Krieg" ist der Titel einer Ausstellung mit Bildern von Wiebke Kramer im Panzermuseum Munster, die an das Ende des
Zweiten Weltkrieges vor 65 Jahren erinnern soll.
In ihren großformatigen Bildern (Öl auf Leinwand) blickt Wiebke Kramer zurück auf die Jahre des Zweiten Weltkrieges, ihre Kinderzeit, auf ihr Elternhaus in Hamburg, auf Gärten und Landschaften ihrer Kindheit.
Die Themen Krieg und Zerstörung hat sie in ihren Bildern mit kindlicher Unschuld und Arglosigkeit betrachtet und "erzählt".
Sie wird die Bilder der Vergangenheit nicht los, sucht nach Antworten auf Fragen von damals.
Da steht das blonde Mädchen, in einem Teil ihrer Bilderfolge
"die Mauer, das Feuer oder die Liebe" mit einem Rosenstrauß in den Händen und lacht uns freundlich an, obwohl ihre Welt in Scherben liegt, sie in einem Berg von zerfetzten Puppen steht, vor brennender Häuserkulisse und erhängtem Spielzeug.
Die Diskrepanz zwischen subjektivem und allgemeinem Erleben könnte sich nicht stärker ausdrücken und damit wir nicht fehl gehen und uns täuschen über die wahren Sachverhalte, liefert uns die Malerin den Schlüssel für ihre suggestiv verrätselten Bilder gleich mit:
Im einem anderen Teil der Bilderfolge versammelt sie in einer Erinnerungscollage alles das, was sie mit ihrer Kindheit und Jugend verbindet. Es ist das Deutschland der Romantiker und es ist das Deutschland Goethes, in dessen Geist das Kind aufwuchs und sich nun wiederfindet in der Trümmerlandschaft seiner Heimatstadt Hamburg.
Deutsches Panzermuseum
Hans-Krüger-Straße 33
29633 Munster
Tel.: 05792 / 2552
Öffungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10.00 - 18.00 Uhr
www.deutsches-panzermuseum.de
Ausstellung in Zusammenarbeit mit der
Galerie Hohmann
Hannoversche Str. 2
29664 Walsrode
05161 / 5517
Mehr Bilder von Wiebke Kramer finden Sie unter:
www.galeriehohmann.de
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Mohamed Abla- ein Künstler mit Bodenhaftung und Weltsicht
Mohamed Abla in der Galerie Hohmann
In Walsrode hat vor 30 Jahren "alles" begonnen
Fast auf den Tag genau drei Jahrzehnte ist es her, dass Ursula und Werner Hohmann - von Beginn an begeistert von den Werken des ägyptischen Künstlers - die erste Ausstellung mit ihm in ihrer damals noch jungen Galerie präsentierten. In der Zwischenzeit hat es rund ein Dutzend weitere gegeben. Der sympatische Maler ist aus dem kulturellen Leben dieser Stadt nicht mehr wegzudenken. Und das auch, weil er sich mit seiner Skulptur des Sisyphus über den Wettbewerb "Kunst in der Stadt" hier verewigt hat. Seit 1993 ist die Plastik im Zentrum der Stadt zu sehen und verkörpert auf eindrucksvolle Weise den oft mühevollen Aufstieg zu den Höhen des (alltäglichen) Lebens.
Mohamed Abla, der Weltbürger und mittlerweile weit über die Grenzen seiner ägyptischen Heimat geschätzte und bekannte Künstler, versteht sich mit seiner Kunst, mit all seinem Tun immer auch als Mittler zwischen den Kulturen. Diesen Gedanken verfolgt er ebenfalls im von ihm in Kairo geschaffenen "Fayoum Art Centre", das neben seinem neu eröffneten Karikaturen Museum auch die Winterakademie beherbergt. Dorthin lädt er, nach dem Salzburger Vorbild der Sommerakademie, an der er einige Jahre als Dozent lehrte, alljährlich talentierte, kunstbegeisterte junge Menschen aus aller Welt ein. Sie belegen Kurse in Malerei, Grafik, Keramik, Video, Kalligrafie und Ornamentdesign.
Dass Abla in all den Jahren seines Schaffens stets nach immer neuen künstlerischen Ausdrucksformen gesucht, aber auch die Vielfalt der Themen seiner Werke ständig vergrößert hat, davon wird auch die Ausstellung ab 1. November in der Walsroder Galerie Hohmann zeugen. Es versteht sich fast von selbst, dass sie nicht nur ein besonderes Motto trägt, sondern wie ein Fächer das künstlerische Werk des Ägypters in vielen Richtungen präsentieren wird: "Kunstbaum" lautet der Titel, der durchaus auch wörtlich zu nehmen ist. Auf einem Baum werden Arbeiten des ägyptischen Künstlers gezeigt und können von Kunstinteressierten und Sammlern käuflich erworben werden. Daneben gibt es einen Querschnitt seiner Arbeiten zu sehen.
Am Sonntag steht die "Mohamed Abla interaktive Methode" als Kunst-Event (Mal-Aktion) auf dem Programm. Alle Interessierten sind eingeladen (bitte vorab anmelden!), sich an dieser Methode auszuprobieren, die als Ausdrucksform, aber auch Maltherapie bereits große Erfolge gefeiert hat: eine spezielle durchsichtige Folie wird mannshoch gespannt und auf beiden Seiten befinden sich die Akteure. Die einen sind die Modelle der anderen, die mit Pinsel und eigens dafür vorbereiteten Farben ihr Gegenüber abbilden.
Ausstellungseröffnung am Samstag, 31. Oktober 2009 um 17.30 Uhr.
Am Sonntag, 1. November 2009 ist die Galerie ab 14 Uhr für Mohamed Ablas Kunst-Event geöffnet.
Kostenbeitrag für Material und Farbe 10 €/ermäßigt 5 €
Dauer der Ausstellung bis 13. Dezember 2009
www.ablamuseum.com
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KURT BRÜSEHOFF
Im doppelten Sinne der Rahmen für besondere Kunstwerke
Galerie Hohmann stellt ab 6. September Arbeiten von Kurt Brüsehoff aus
Bereits Anfang Juni gab es - nach mitunter recht anstrengenden und manchmal auch "schweißtreibenden" Wochen und Monaten des Umbaus - mit der Ausstellung von Peter Ohse sozusagen die Wiedereröffnung der Galerie Hohmann in den neuen, "alten" Räumen. Dort, wo vor mehr als 30 Jahren einst alles begann, befinden sich auch jetzt wieder Galerie und Rahmenstudio: "Auch wenn wir uns von der Fläche her ein klein wenig verändert haben, wollen wir insgesamt an Bewährtes anknüpfen, das Rahmenstudio fortführen und natürlich immer wieder bekannte, renommierte Künstler, aber auch vielversprechende Neuentdeckungen mit Ausstellungen ihrer Werke präsentieren", lautet der Anspruch von Ursula und Werner Hohmann.
Dass die Kunstliebhaber aus Walsrode - und nicht nur sie - nach dem Umbau bereits ungeduldig auf die Eröffnung der Galerie gewartet hatten und neugierig waren, bewies der Zuspruch bei der Vernissage der letzten Ausstellung im Juni.
Und das war erst der Beginn der wieder aufgenommenen Ausstellungstätigkeit: Ab 6. September dürfen sich Kunstinteressenten auf Öl- und Acrylbilder von Kurt Brüsehoff freuen. Der 1944 geborene, studierte Grafikdesigner wird sich dann mit einer Auswahl seiner Bilder zeigen. Werke, die u.a. auch als Nachklang seiner Reisen in den Iran, die Türkei, Ägypten und Griechenland entstanden sind. Viele seiner Eindrücke hat Kurt Brüsehoff zunächst mit einer Vielzahl von Kunstfotografien festgehalten, stieß aber mit dieser Technik immer mehr an darstellerische Grenzen und realisierte seine Bildideen in der Folge mithilfe der Malerei. Eine hervorragende Rolle spielen dort für Brüsehoff in erster Linie die Magie der Dunkelheit und der Zeit, aber auch die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit, sowohl von Dingen, Erscheinungen als auch die eigene Endlichkeit, die irdische Begrenzheit des menschlichen Daseins.
Wer die Galerie besuchen möchte, braucht - trotz neuen Eingangs - nicht lange suchen: praktisch "zwei Türen weiter", jetzt zur Saarstraße hin, lädt das Kunsthaus ein.
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Gefühl und Intellekt sollten beim Herstellen, interpretieren und konsumieren von Kunst zusammenspielen. Das eine bedingt das andere. Man kann ein Bild erst begreifen, wenn man es in einen Kontext stellen kann. Dieser kann historische Bezüge haben oder man assoziiert etwas schon Gesehenes, Gefühltes oder Erlebtes. Das spielt sich oft im Unterbewußtsein ab.
Zum Beispiel übt die mystische Unterwasserwelt im Hafen von Alexandria eine besondere Anziehung auf mich aus. Oft bemerke ich beim betrachten eines fertigen Bildes wie sehr man diesen äußeren Einflüssen ausgesetzt ist. Hier zeigt sich, dass auch geplant wirkende Bilder intuitiv gemalt sein können.
Diesen äußeren Reizen sind wir alle ausgesetzt. In unserer medialen Welt stürmen diese Reize geradezu sintflutartig auf uns ein. Viele Menschen erliegen dieser Reizüberflutung und stumpfen ab.
Die Magie der Dunkelheit, die Zeit (auch in Form von Rythmik) und die Auseinandersetzung mit der Endlichkeit (auch der eigenen) spielen in vielen meiner Bilder eine Rolle. Bildmotive scheinen aus einer Vergangenheit aufzutauchen und in sie einzutauchen. Ein archäologisches Ausgrabunsfeld konfrontiert uns mit unserem eigenen Vergehen. Ein Palimpsest als Verdeutlichung einer Zeitdimension. Auch die Reisen in den Iran/Türkei haben in meinen Bildern Zeitspuren hinterlassen. Die weiten Landschaften, die wüstenhaften Hochplateaus reflektieren den Menschen in seiner wahren Größe.
Auch das Meer ist ein Beispiel für ständige Veränderung und Überschreibung von Strukturen. Eines meiner Schlüsselbilder heißt "Tabula rasa" (Tabula rasa = lat. wörtlich "abgeschabte Schreibtafel", bedeutet aber eigentlich: unbeschriebene Tafel (auch: unbeschriebenes Blatt, leere Tafel). In der Antike war Tabula rasa eine Schreibtafel, bei der nach dem Beschreiben die Schrift wieder vollständig entfernt werden konnte. Hiermit wurde im übertragenen Sinn die Seele - vermeintlicher Ort der Erkenntnis der Menschen - in ihrem ursprünglichen Zustand bezeichnet, d. h. bevor sie Eindrücke von der Außenwelt empfing. Eine Komposition von Arvo Pärt heißt "Tabula rasa". Diese Musik hat einen direkten Bezug zu meinem Bild.
Magritte sagte einmal:
"Für mich sind oft solche Bilder am interessantesten, die sich jeder Erklärung widersetzen, aber trotzdem nicht gleichgültig lassen".
Erst das rätselhafte, unaussprechbare, unverständliche vielleicht auch mystische und methaphysische können ein Bild zum Kunstwerk machen.
Auch in meinen Bildern kann und soll nicht alles in Form einer einzigen Wahrheit interpretiert werden. Unsere eigene Existens ist uns letztlich unbegreiflich. Für jeden selbst ist es eine Interpretationfrage. Die vielen Religionen zeigen, dass es eine einzige Wahrheit nicht gibt. Das Beharren auf das einzig Richtige führt oft in eine Katastrophe.
Vita Kurt Brüsehoff:
1944 geboren.
1965 - 69 Graficdesign-Studium an der Fachhochschule für Gestaltung Hannover.
1969 - 73 Tätigkeit als Graficdesigner in einer Werbeagentur.
Seit 1973 selbstständig als Graficdesigner.
Diverse Studienreisen in den Orient.
1976 Bildband über die Architektur der Seldschuken in Persien.
Unrealisierte Bildbände über die Architektur der Seldschuken in Anatolien,
die frühen Osmanen und türkische Holzhäuser.
Diverse Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen mit Kunstfotografie.
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen mit Malerei in der Galerie Hohmann.
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PETER OHSE
ÖLGEMÄLDE VON DER LASUR ZUR STRUKTUR
ausgestellt von 9. Juni bis zum 5. Juli 2009
Als ich vor fast 4 Jahrzehnten begann, regelmäßig zu malen, geschah dies durchaus in der Art der Sonntagsmaler: in dem Wunsch, aus Beruf, Familie, Stress einzutauchen in eine andere Wirklichkeit. Es war jedoch nicht die für Sonntagsmaler übliche Art der Wirklichkeit. Ich versuchte nicht, einen Teil des natürlichen Umfelds möglichst trefflich und schön abzubilden. Schönheit war mir suspekt. Living is fighting." Das bedinge geradezu, dass etwa Gegenfarben aufeinander knallten, warme und kalte Farben um die Vorherrschaft rangen. Wichtig war allein die Bedeutung.
Ich stellte eine Fülle von Symbolen aus den verschiedensten Kulturen und Objekte mit symbolischer Bedeutung dar. Die germanische Lebensrune (z) reichte gelegentlich fast über die gesamte Leinwand. Ich versuchte, so die die Symbole auf mich wirken zu lassen. Mein Malen diente nicht der Entspannung, vielmehr der Kraftgewinnung durch Konzentration, war eine Art autogenes Training, fast Meditation.
Manche alten Gemälde sind für mich unbedeutend geworden, allerdings nicht deshalb, weil sie der bei und gängigen akademischen Ästhetik nicht genügen, als vielmehr deshalb, weil sie nur subjektive Befindlichkeiten, allenfalls individuelle, nicht aber überindividuelle Wirklichkeiten wiedergeben. Einige gelangen gleichwohl mit zur Ausstellung: Sie mögen - wie früher für mich - für einen anderen Menschen nützlich sein und sind im übrigen bei Kindern beliebt, die in einem scheinbaren Chaos Einzelheiten wieder erkennen.
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Das Thema der Ausstellung heißt: Von der Lasur zur Struktur.
Die lasierende Malweise besteht darin, dass man die Farben nicht naß-in-naß zusammen verwendet, sondern zunächst grundierende Farben aufträgt und trocknen lässt. Die Grundfarbe wird dann von einer anderen Farbe nur teilweise überdeckt. Dabei kann der Lasurauftrag ganzflächig, aber durch Verreiben oder starke Lösemittel-Verdünnung nur wenig deckend sein, so dass Streifen das Untergrundes unbedeckt beleiben.
Ich wende außerdem gern eine weitere Variante an: ich überpunkte. Das ist unüblich, weil mühsam, kann aber die Variationsbreite des Lasureffekts wesentlich vergrößern. Denn die Punkte können dichter oder weiter auseinander stehen, größer oder kleiner sein, dick oder schwach deckend sein. Auch lässt sich eine andersfarbige Punktierung hinzufügen, ohne dass sich die Farben vermischen. Die farbliche Bereicherung vermag zugleich die Gestaltung der Bildkomposition zu verfeinern.
Das Anfang der 80er Jahre entstandene Gemälde "zierlich weiblich" setzt auf diese Weise - vorsichtig geschätzt - 600000 bis 700000 Punkte gegen die teilweise unveränderten Grundflächen, insofern verdächtig als Kandidat für Guinness Buch der Rekorde. Das Gemälde "Wüstenpflanzen" von1995 zeigt die Weiterentwicklung der Lasurtechnik: Die Lasurelemente, Streifen und Punkte, werden zu teilweise selbständigen Kompositionselementen.
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Ein weiterer Schritt war, darüber hinausgehende Strukturelemente zu finden. Ich malte die dafür grundlegende "Struktur-Studie".
Ziel war es, die Wirklichkeit (die sich nach Ludwig Klages, "Der Geist als Widersacher der Seele", nur durch Symbole erleben lässt) durch geometrische Strukturen als Symbole wahrnehmbar machen zu können. (Nicht anders verhielt sich Nils Bohr mit seinem Atommodell, das zwar die Wirklichkeit ergründete aber näher brachte.) In den Jahren 2002-2004 schöpfte ich den Strukturalismus mit dem Gemälde "Struktur einer Landschaft" weitgehend aus. Die einzelnen konträren Strukturelemente sind geradezu drastisch hervorgehoben. Aber wird nicht gerade dadurch der Charakter von Landschafts-Elementen hervorgehoben? In der Folge malte ich Landschaftsbilder unter Verwendung einer stärker begrenzten Zahl von Strukturelementen. Teilweise gleichen oder ähneln diese Elemente allgemein bekannten Symbolen: aus Landkarten, nicht unbedingt. Der Betrachter soll mit mir das Gefühl gewinnen, durch die Symbolik hindurchzuschauen und mit dem Durchblick die Umwelt in ihrer Wirklichkeit wahrzunehmen.
Die Gemälde "Struktur des Seins" und "Himmel und Erde" stellen das sein im Raum-Zeit-Kontinuum dar. Symbol des Seins ist die Lebenszahl j, die für die einzelnen Flächen den Goldenen Schnitt zur Anwendung bringt. Das Raum-Zeit-Kontinuum wird symbolisiert durch Kreise, unregelmäßige Flecken und parallele Geraden. Der Kreis deutet als Figur, die bei maximalem Flächeninhalt den kleinsten Umfang hat, auf die Schwerkraft (Prinzip der Ballung des Raums zu den "schwarzen Löchern"); dagegen deutet der unregelmäßig verlaufende Fleck auf die Zentrifugalkraft (Prinzip der Erweiterung des Raums zur zunehmenden Ausdehnung des Universums). Die parallelen Geraden deuten auf die mit dem Raum verbundene Zeit, die sich zwar tatsächlich in der Ballung verlangsamt und in der Erweiterung beschleunigt, aber für die Lebewesen gleichermaßen aus der Vergangenheit in die Zukunft zu verlaufen scheint. Die gleichen Grundsätze gelten für das Gemälde "Raumblüte", das zusätzlich Strukturen enthält, die Schein und Chaos deuten.
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ACHTUNG!
Diese Ausstellung wird auf das Frühjahr 2009 verlegt, dennoch sind die Arbeiten der Künstler in der Galerie.
ACHTUNG!
Vorschau:
Scharfe Zeichner – spitze Federn
Menschlichen Schwächen mit spitzer Feder begegnen
Ausstellung ab 21. September im Kunsthaus Hohmann, Walsrode
„Wenn man über das Wesen und die Beweggründe von Humoristen und Karikaturisten nachdenkt, so ließe sich eine ganze Menge in diese Bilder hineininterpretieren. Das sollte der Besucher auch tun, ein Teil der Qualität eines Bildes besteht ja auch darin, dass einem beim Betrachten desselben etwas einfällt.“, dieser Überzeugung ist einer, ebendieser humoristischen Vertreter: Paul Flora, der in Südtirol geboren wurde und zu den Künstler zählt, die ab 21. September im Walsroder Kunsthaus Hohmann mit ihren augenzwinkernden Arbeiten zu sehen sein werden. Ganz gleich, ob sie nun, wie Flora im Weiteren behauptet, „amüsierte Beobachter... zornige Kämpfer.... oder verletzte Menschen“ sind, sie legen ihren künstlerischen Finger gekonnt in so manche Wunde, die da menschliche Schwäche heißt. Deshalb dürfen sich Kunstliebhaber und –interessenten auch mit Spannung und erwartungsvoller Heiterkeit nicht nur auf die Werke von Paul Flora, sondern auch auf Zeichnung, Grafik und Malerei von Ralf Bergner, Janosch, Gerhard Gepp, und Bodo Klös freuen. Die Ausstellung wird am Sonntag, dem 21. September, um 11.30 Uhr eröffnet. Die Einführung übernimmt Andreas Meyer vom Merlin Verlag. Die Ausstellung wird bis zum 30. Oktober zu sehen sein.
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abgeschlossene Ausstellung in 2008:
Sonntag 18. Mai, 11.30 Uhr
Ausstellungseröffnung mit Skulpturen von Siegfried Neuenhausen und Malerei von Thomas Ritter.
Besondere Momente und Schicksale liefern den Ausgangspunkt
Arbeiten von Neuenhausen und Ritter ab 18. Mai im Walsroder Kunsthaus Hohmann
Vielfältige (Lebens-)Erfahrungen, in Jahrzehnten gewonnene Erkenntnisse sind immer wieder die Basis seiner Malerei und haben seine künstlerische Entwicklung bestimmt. Konkreter Ausgangspunkt für jedes einzelne Bild hingegen ist für Thomas Ritter meist eine einzelne Impression, ganz gleich, ob es sich dabei um ein Farbspiel, eine faszinierende Landschaft oder den Wechsel zwischen Hell und Dunkel, Licht und Schatten handelt.
Der 1955 in Höxter geborene Künstler, widmet sich in Werkreihen immer wieder gern unterschiedlichen Themen, die er aus ganz verschiedenen Blickwinkeln angeht - so beispielsweise der (menschlichen) Figur oder dem Wasser. Mit seiner Art der Darstellung gibt er dem Betrachter die Chance ein Bild jeden Tag mit "anderen Augen" wahrzunehmen und neue Aspekte und Details darin zu entdecken. Wichtig ist es Ritter dabei, keinem künstlerischen Modetrend nachzujagen, sondern eine Tiefgründigkeit des Dargestellten zu erzielen, die sich den Betrachter jedoch in keiner Weise aufdrängt. Vielmehr ein angenehmes Gespräch will er auslösen und zu gedanklicher Inspiration beitragen. Ein Vorhaben, das - zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, vor allem aber auch in Nordwesteuropa und in den USA belegen es - bestens funktioniert. In Norwegen, Belgien, Holland, Schweden und eben in Amerika finden seinen Bilder breiten Anklang, deshalb dürfen Kunstinteressenten gespannt sein auf die Werke, die er im Kunsthaus Hohmann präsentieren wird.
Zu den Bildern von Ritter werden sich in der neuen Ausstellung Bronzeplastiken von Siegfried Neuenhausen gesellen. Neuenhausen, der bis 1996 als Professor an der Braunschweiger Kunsthochschule lehrte, erweist sich mit seinen großen Bildhauerprojekten, Skulpturen und Reliefs aber auch mit seiner Malerei, immer wieder als ungemein vielseitiger Künstler. Erst kürzlich schuf er Erinnerungsmale für Hoffmann von Fallersleben am Niedersächsischen Langtag in Hannover und im Wolfsburger Rathaus.
Seit Ende der siebziger Jahre richtete er den Schwerpunkt auf kleinformatigen Bronzeplastiken. Diese Skulpturengruppe umfasst mittlerweile über 70 verschiedene Arbeiten mit Auflagen zwischen sechs und 150 Exemplaren. Ausgangspunkt ist für den gebürtigen Dormagener (Jg. 1931) der Mensch mit seinem ganz persönlichen Schicksal, das er mit einem Schuss Ironie würzt und in seinen Figuren widerspiegelt: als ein unter der Last seiner Schulden Ächzender oder als ein Verzweifelter, der seinen Weg verloren zu haben scheint und vor einer Treppe ins Nichts steht.
Den Bronzeskulpturen von Neuenhausen darf sich der Betrachter aber nicht nur schauend nähern, sie laden ebenso ein zum Erfühlen und Ertasten der mal runden, mal eher scharfkantigen Formen, aber auch zum Nachdenken über die eigene Befindlichkeit und Existenz.
Neuenhausens Werke wurden in vielen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt . Sie sind in bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten.
Die Ausstellung mit spannenden neuen Arbeiten dieser beiden Künstler wird mit einer Vernissage am Sonntag, 18. Mai 2008, um 11.30 Uhr im Kunsthaus Hohmann eröffnet. Bis zum 29. Juni laden die Bilder und Plastiken zu den Öffnungszeiten der Galerie zum Betrachten ein.
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abgeschlossene Ausstellung in 2007
Werke eines Weltenbürgers in Walsrode
Paul-Wunderlich-Ausstellung ab 16. September im Kunsthaus Hohmann
Die Liste der Künstler, die bereits im Kunsthaus Hohmann ausgestellt haben, ist bis dato schon sehr beachtlich, jetzt jedoch gesellt sich ein weiterer hinzu, der ohne Zweifel als einer der "ganz Großen" angesehen werden darf:
Prof. Paul Wunderlich, Maler, Grafiker, Bildhauer, Schmuck- und Möbeldesigner, wurde 1927 im brandenburgischen Eberswalde geboren. Zunächst verschlug es ihn nach Schleswig-Holstein und später durch sein künstlerisches Schaffen praktisch in die ganze Welt und auf (fast) alle Kontinente. Heute ist er in Hamburg und in Frankreich auf einem Landsitz in der Nähe von Avignon zu Hause.
Charakteristisch für sein Schaffen waren und sind eine bemerkenswerte Arbeitsdisziplin und eine unbändige Kreativität. Insider wissen, dass er sich von morgens bis abends in seinem Atelier aufhält, an seinen Werken arbeitet und neue schafft und dies (fast) 365 Tage im Jahr. Deshalb verwundert es kaum, dass er ein so umfangreiches Gesamtwerk geschaffen und er auch immer wieder neue Herausforderungen mit neuen Techniken gesucht hat. Seine künstlerischen Weichen stellte er 1947 mit einem Studium an der Landeskunstschule Hamburg, an der er nach Studienabschluss einen Lehrauftrag erhielt. Es folgte die Station Paris, eine Professur an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste, Aufenthalte in London und New York, Ausstellungen dort, sowie in Tokio, Osaka, Mailand, Oslo. Kunstpreise und hohe internationale Anerkennung folgten.
Wunderlich hat über die Jahrzehnte viele Kunstwerke geschaffen, die in mehreren Auflagen erscheinen, aber auch Einzelstücke, die mittlerweile bereits hoch gehandelt werden. Ölbildern, Acrylmalerei und Pastellen hat er sich ebenso zugewandt wie der anspruchsvollen Technik der Kaltnadelradierung. Eindrucksvolle Plastiken zählen zu seinem Werk ebenso wie Schmuckkreationen und Möbeldesign, aber auch Bestecke und Geschirr der renommierten Firma Rosenthal tragen seine künstlerische Handschrift.
Privat ist Wunderlich seit 36 Jahren mit der bekannten Fotografin Karin Székessy verheiratet. Eine Verbindung, die nicht ohne Einfluss auf beider Schaffen geblieben ist, wie viele ihrer Fotos und seiner Lithografien, Heliografien, Gouachen eindrucksvoll belegen. Die Werke beider Künstler strotzen oftmals vor erotischer Sinnlichkeit.
Nur folgerichtig also, dass die Galeristen Ursula und Werner Hohmann auch ein wenig stolz sind, dass sie Paul Wunderlich dafür gewinnen konnten, im Jahr seines 80. Geburtstages in ihrer Galerie auszustellen und neue Arbeiten sowie einen kleinen Querschnitt seines Gesamtwerkes zu zeigen.
Die Ausstellung wird mit einer Vernissage am Sonntag, dem 16.September um 11.30 Uhr eröffnet. Es spricht Herr Dr. Thomas Gädeke, vom Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Gottorf.
Um der Kunst einen noch entspannteren Rahmen zu geben bietet das Kunsthaus die besondere Gelegenheit sich in dem angeschlossenen Café mit lukullischen Köstlichkeiten verwöhnen zu lassen. Nadine Leske, Inhaberin des Cafés, bietet hierfür am Eröffnungstag der Ausstellung ab 9.00 Uhr ein reichhaltiges Vernissage-Frühstücksbuffet an. Dies unterstreicht das Konzept des Hauses - Kunst und Genuss unter einem Dach. (Um Anmeldung wird gebeten, unter Tel: 05161-910006.)
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Abgeschlosse Ausstellung in 2006:
Arbeiten voll Sinnlichkeit und charismatischer Vitalität
"Die Zeit wird knapp" - Ausstellung von Eberhard Hückstädt - Arbeiten auf Papier und Leinwand
und Eberhard Szejstecki - Plastiken
im Kunsthaus Hohmann, Walsrode
Das Motto der Ausstellung anlässlich des 70. Geburtstages von Eberhard Hückstädt darf ganz sicher vielschichtig verstanden werden. Als Hinweis auf einen geistigen Skizzenblock voller Ideen, die noch auf Papier und Leinwand gebannt werden wollen, aber auch als Denkanstoß für große und kleine Vorhaben im Leben, für die die Zeit bislang nie ausreichend schien.
Zentrales Thema der ausgestellten Zeichnungen ist einmal mehr der weibliche Akt, von dem für Hückstädt so viel Sinnlichkeit, Ästhetik und Schönheit ausgeht. Er hat seine Darstellung derart perfektioniert, dass sie nie zur entblößenden Pose gerät, sich der Betrachter nicht als Voyeur versteht und die Intimität des Augenblicks und des Anblickes immer gewahrt bleiben.
Der 1936 in Potsdam geborene Maler, der die Hochschule für Bildende Kunst in Dresden besuchte und in Otto Dix und Oskar Kokoschka seine künstlerischen Vorbilder sieht, besticht aber ebenso mit meisterhaften Landschaften und Stilleben. Seine charismatischen Porträts großer, europäischer Künstlerpersönlichkeiten verraten zudem viel über seine Liebe zur klassischen Musik und deren Komponisten. Ganz gleich ob filigrane Zeichnungen oder großformatige Bilder, sie ziehen den Betrachter auf geradezu magische Weise in ihren Bann.
Auf sie dürfen Kunstinteressenten ebenso gespannt sein wie auf die Arbeiten von Eberhard Szejstecki. Der 1958 in Gelsenkirchen geborene Bildhauer und Meisterschüler bei Waldemar Otto an der Hochschule für Kunst in Bremen stellt sich mit einer Reihe von Plastiken vor. Aus Ton und Gips gefertigte Einzelfiguren und Figurengruppen, viele von ihnen mit einer farbigen Oberflächenbehandlung versehen - teilweise durch einen überaus vielschichtigen Farbauftrag gekennzeichnet. Lässt sich der Betrachter auf eine Interpretation der Werke ein, die nicht an deren Oberfläche stehen bleibt, sind ihm tiefgründige und zugleich originelle An- und Einsichten gewiss. Und vielleicht wird er sich auch, wie es ein Freund des Bildhauers schilderte, bei einem leisen Schmunzeln und Erstaunen über die plastische Begabung des Künstlers ertappen …
Die Ausstellung mit Bildern von Eberhard Hückstädt und Plastiken von Eberhard Szejstecki endete am 22. Dezember 2006. Zahlreiche Werke der beiden Künstler sind weiterhin in der Galerie zu sehen.
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